Herzlich Willkommen!

Kirchengemeinde Trinitatis Aue

Auf dieser und den folgenden Seiten informieren wir Sie und Euch gerne über die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis Aue - über anstehende Termine, über unsere Gruppen und insbesondere über unseren Kindergarten. 


Thomasmesse 2019 - der etwas andere Rückblick

Steine"Danke Dir Gott für den schönen Gottesdienst, für die zahlreichen Besucher und die rege Teilnahme an den Stationen. Wir freuen uns sehr, dass das Thema "Wie geht's jetzt weiter?", das wir für die diesjährige Thomasmesse gewählt haben, auf so viel Interesse gestoßen ist. Wir hoffen, dass die 3 Frauenfiguren Ruth, Ester und Laura vielen Anregungen geben, mit ihrem eigenen Weg in Einklang zu kommen. Hilf allen, ihre Erfahrungen an den Stationen noch lange zu bewahren. Sei es, ihren Bedürfnissen durch Bilder auf die Spur zu kommen, sei es, Ihren Weg vorsichtig und bewusst mit verbundenen Augen zu gehen oder, sei es einfach nur, die "Steine, die ihnen im Weg liegen" zu beschreiben und einfach dazulassen. Wir vertrauen auf Dich und Deine Unterstützung.
Lass das Segensbändchen mit dem Spruch "Möge der Weg sich vor dir öffnen und möge Gott mit dir sein" den wir am Ende verteilt haben, die Besucher der Thomasmesse noch lange auf ihrem Weg begleiten und ihnen helfen, den passenden Weg zu finden.
Ganz besonderen Dank auch dafür, dass Du unser Beta-Kurs Team und das „d'aChor"-Team zusammengebracht hast. In der gemeinsamen Vorbereitung wurde so aus vielen Ideen, Texten und passenden neuen Liedern eine rundum gelungene Messe, die durch zwei wunderbare Gospelstücke zum Anfang und Ende stimmungsvoll gerahmt wurde. Erst in der gemeinsames Vorbereitung konnte diese Messe so gelingen.“
So oder so ähnlich könnte das Dankgebet des Thomasmesse-Teams ausgefallen sein, nachdem wir in unserer Gemeinde schon zum dritten Mal eine Thomasmesse gefeiert haben. Ein - wie es auf dem Einladungsblatt stand - "Gottestdienst zum Suchen & Finden mit Impulsen zu Innehalten & Weitergehen".
 

Jesus zieht in die ev. Kita Trinitatis ein

Wie in jedem Jahr begann die vorösterliche Zeit in unserer Kindertagesstätte mit dem Einsäen des Weizenkreuzes, welches in den darauffolgenden Wochen das Foyer geziert hat. Das Samenkorn gilt als Symbol der Auferstehung und verdeutlicht über die Verbindung zur Natur kindgerecht die Thematik des Osterfestes. Diese Zeit war geprägt von gedankenvollen und intensiven Gesprächen mit den Kindern, den Raum hierfür haben wir über die Gestaltung von Passionsandachten geschaffen. Diese fanden wöchentlich bis zum Ostersonntag statt und boten die Möglichkeit, Vertiefungen in der Thematik des ältesten und wichtigsten Festes der Christenheit zu erlangen.

Die Andachten erfolgten im großzügigen Bewegungsraum mit der gesamten Einrichtung, auch die Eltern waren hier herzlich eingeladen. Die ältesten Kinder der Kita gestalteten die Andachten aktiv mit. Es begann mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, darauf folgte das Abendmahl, die Geschichte zur Dornenkrone, um dann mit dem zentralen Punkt „dem Tod und der Auferstehung“ abzuschließen. Immer wieder erstaunen uns die Kinder hier mit ihrer Sicht auf die Welt und machen diese besondere Zeit Jahr für Jahr einzigartig.

(Madeleine Schlee)


Neues von der Orgel

Am 20. März erklangen in der Trinitatiskirche seltsame Töne - Als Schwanengesang der Orgel vor ihrem Abbau konnte man Tonleitern in den unterschiedlichsten Klangfarben und Klangkombinationen hören, bevor die meisten Pfeifen in die Orgelbauwerkstätte nach Friesenheim transportiert wurden. Orgelbaumeister Vier, sein Intonateur Gerd Reinhart und der Orgelsachverständige Dr. Martin Kares horchten gemeinsam genau hin und schrieben diejenigen Töne auf, die nach einer Bearbeitung deutlich besser klingen sollten. Es waren viele.  Die Gemeinde kann sich darauf freuen, dass die große Orgel der Trinitatiskirche nicht nur technisch wieder in einen guten Stand versetzt wird, sondern auch klanglich behutsam aufgewertet wird. Das Instrument wird nach der Fertigstellung vor allem im Begleitstimmenbereich für Gemeinde, Chor und Instrumentalisten mehr Variationen ermöglichen als bisher. Für den Tausch des unbrauchbaren Registers "Krummhorn" gegen eine "Oboe" wird aber noch gesammelt.

(Dr. Martin Kares)


Sommerkirche

Zwischen dem 28. Juli und 8. September wird es auch in diesem Jahr wieder in bewährter Form die Sommerkirche geben: Die Sonntagsgottesdienste finden auch dieses Jahr im zweiwöchigen Wechsel mit Luther Melanchthon statt.

Luther-Melanchthon: 28.07., 11.08., 25.08. 08.09.

Trinitatis: 04.08., 18.08. 01.09. 


Chor-Jubiläum

Der Chor der Evangelischen Trinitatisgemeinde Durlach-Aue feiert in diesem Jahr sein 95-jähriges Bestehen! Am Samstag, dem 5. Oktober gibt der Chor aus diesem Anlass in der Trinitatiskirche ein feierliches Jubiläumskonzert. Zur Aufführung kommen unter anderem Teile der Kantate 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“ von Johann Sebastian Bach sowie Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Georg Ebeling, John Rutter u. a.

Der Chor feiert sein Jubiläum nicht nur mit vielen Gästen, sondern freut sich auch über Unterstützung von Mitsängern aller Stimmlagen. Interessierte melden sich bei der Chorleiterin Eva Lichtenberger unter der Tel. 0177/3925474. 


Hoch oben im Turm

Auch in diesem Jahr nistet wieder hoch oben im Turm unserer Kirche ein Dohlenpärchen. Im April wurden vier wunderschöne, hellgrüne Eier in einem kuscheligen Nest bebrütet.

Dr. Michael Jütte und Dr. Stefan Kühnlein, NABU Karlsruhe


Neues Gesicht im Pfarramt

Frau MünzSeit dem 1. Dezember  2018 gibt es ein neues Gesicht im Sekretariat des Pfarramtes der Trinitatisgemeinde in Durlach-Aue. Ich freue mich ganz besonders, mich auf diesem Wege Ihnen vorstellen zu dürfen. 

Mein Name ist Jessica Münz. Aufgewachsen in Durlach-Aue, lebe ich heute mit meinem Mann und meinen drei Söhnen in Hohenwettersbach. Vor der Geburt meiner Kinder war ich am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe tätig.

Nach der Elternzeit führte mich mein Weg zu Special Olympics, einem Sportverband für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Dort habe ich in den letzten acht Jahren deren Arbeit unterstützt, inklusive Angebote in Vereinen und Schulen aufzubauen, um damit Menschen eine neue Perspektive zu geben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Nun freue ich mich auf die neue Aufgabe. Sie können mich zehn Stunden wöchentlich im Pfarramt antreffen (Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags).

Ich bin gespannt auf neue Gesichter und tolle Begegnungen.

Herzlichst Jessica Münz


Unterstützung Posaunenarbeit

Für alle, die darüber hinaus der Posaunenmusik verbunden sein möchten, gibt es die Möglichkeit, Mitglied im Förderverein des Posaunenchors zu werden. Mitgliedsanträge liegen im Gemeindesaal und in der Kirche aus oder können angefordert werden beim Dirigenten Matthias Pfatteicher (matthias. pfatteicher@arcor.de) oder bei Eliabeth Krautt, 1. Vorstand des Fördervereins (tebasile@web.de). 


Namensgebung

Zu Irritationen führte in der Vergangenheit immer wieder, dass die Trinitatisgemeinde in offiziellen Unterlagen und in der Evangelischen Kirchenverwaltung Karlsruhe unter dem Namen „Aue“ firmierte. Dabei umfasst die hiesige Gemeinde Aue gar nicht vollständig – anders als in dörflichen Gemeinden sind Pfarrei und Ort nicht deckungsgleich. Auf dem Siegel wiederum steht „Evang. Pfarramt der Trinitatisgemeinde Karlsruhe Aue“. Und die anderen Gemeinden in Karlsruhe tragen jeweils Namen mit einem besonderen kirchlichen oder biblischen Bezug.

Nach einem entsprechenden Antrag des Ältestenkreises genehmigte der Stadtkirchenrat den Namen „Evangelische Trinitatisgemeinde“.


Handarbeitskreis

Seit gut drei Jahren treffen sich montags um 19.30 Uhr Handarbeitsbegeisterte jeden Alters. Dabei finden bei einer Tasse Tee nette Gespräche statt und manches Strick- oder Häkelproblem konnte gemeinsam gelöst werden. Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen.

Kontakt: Birgit Kühn und Diana Müller


Glück und Leid begegnen: Besuchsdienst in "Trinitatis"

Sie begegnen fremden Schicksalen, stellen sich ein auf vorurteilsfreies Zuhören, überbringen Glück- und Segenswünsche, sind hochgeschätzte Botschafter für Menschen, denen aufgrund ihrer Gebrechlichkeit die Teilhabe am allgemeinen Leben nicht mehr so leicht fällt, lernen jedesmal für sich selbst ein Stückchen dazu – die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstes der Trinitatisgemeinde Aue. Besuche gehören zu den frühesten Tätigkeiten seit es so etwas wie christliche Gemeinden überhaupt gibt. In Aue kennen sich viele Menschen aus langer Verbundenheit. Es ziehen aber auch Menschen hierher in eine für sie neue Umgebung. Da kann ein Besuch ein guter Anknüpfungspunkt sein. Um das möglich zu machen, würde sich die Gruppe in „Trinitatis“ über Verstärkung freuen.

Pfarrerin Busch-Wagner ist gern bereit, eine Schnupperphase zu begleiten, an deren Ende man natürlich selbst entscheidet, ob und in welchem Umfang man mitwirken möchte. Wenn Besuche zu machen möglicherweise etwas für Sie wäre, melden Sie sich doch im Pfarramt bei Veronika Lutz oder bei Pfarrerin Kira Busch-Wagner, Memelerster. 36, Tel.: 41 25 6, oder Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de


Neue Kindergruppe

Wir starten in diesem Jahr mit einer neuen Spiel- und Bastelgruppe in unserer Gemeinde und laden DICH dazu herzlich ein!!! DU bist zwischen 6 und 13 Jahre alt und hast Lust, DICH mit Freunden und Gleichgesinnten einmal im Monat donnerstags um 16.45 Uhr – also um „Viertel-Vor-Fünf“ – zu Spiel und Spaß zu treffen? Dann bist DU genau richtig bei uns!!! Komm gerne vorbei, wir freuen uns auf DICH!!!

Auch, wenn Du zu Beginn im Februar noch nicht dabei sein konntest, komm einfach zu den nächsten Treffen. Diese sind zunächst am 9. März, 6. April, 4. Mai und 1. Juni.

Ansprechpartnerin aus unserem Ältestenkreis sind Diana Müller und ihre Tochter Sina Müller! 


Jahreslosung 2019

Gott spricht:

Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34,15)

Jahreslosung"Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach“ dieses Sprichwort ist wohl den Meisten ein Begriff.

Wir werden dazu aufgefordert, mit jenem Gut zufrieden zu sein, welches wir bereits besitzen. Wozu die Mühe das Bessere zu erringen? Noch dazu, wenn dabei das Gute verloren gehen könnte. In unserem Aufstieg auf das Dach, die Taube zu erjagen, liegt beständig die Möglichkeit zu fallen, somit mehr zu verlieren als nur Spatz oder Taube.

Zudem: Was hält die Taube davon ab sich meinen Händen zu entziehen und in Richtung der Sonne zu entschwinden? Es scheint also vernünftig nicht nach dem Großen zu jagen, sondern sich das Kleine zu erhalten. Für jenen, der sein Vertrauen auf sich selbst und seine Leistungen setzt, sei dies auch weiterhin anzuraten.

Den Gottesfürchtigen will Psalm 34 jedoch das Gegenteil raten, was nützt es einem den Spatz in der Hand zu bewahren, wenn doch mit der Hilfe Gottes die Taube zu erringen sei? Ist Gott mit uns, wer kann gegen uns sein? Der Herr bewahrt uns davor, in den letzten Dinges alles zu verlieren. Er schenkte uns das Leben und in Jesu Christi das ewige Leben. Eine unermesslich große Freiheit wurde uns von Gott geschenkt. In der Benutzung dieser Freiheit liegt die Furcht Gottes die uns Psalm 34 lehren möchte, welche nicht nur Gott zu Ehre, sondern auch uns zum Wohl und Frieden gereichen soll.

Machen wir uns also auf jenen Frieden, jenes Wohlergehen aufzuspüren, welches der Gottesfürchtige zu suchen hat.

Wir sehen einen große Sonne aufsteigen über einer grünen Ebene rechts, aus dem zwielichten Lila der schwindenden Nacht steigt ein Schwarm Vögel auf über die Wiese hinein in das lichte Blau des anbrechenden Tages. Hier überkommt die erste Irritation den Blick des Suchers. Nicht oben und unten teilen sich das Lila, der schwindenden Nachtstunden, und das Blau, des kommenden Morgens. Nein, sie teilen sich in rechts und links. Hier verlangt es die Darstellung vom Sucher zu erkennen, dass in der Suche nach dem Frieden, der anbrechende Tag und das schwindende Zweilicht nicht nacheinander, sondern nebeneinander liegen. Unser Suchen ist kein Weg von der Nacht in den Tag, sondern ein beständiges Wandeln auf dem schmalen Grat, der das Licht von den Schatten trennt. Gutes und Böses liegen oft nahe bei einander. Aber gerade im Meiden des Bösen liegt unsere Straße zum Frieden, kein leichter Weg.

Wer den Frieden sucht, dem bleibt nun aber nichts übrig als das Gute zu tun. Allzu leicht ist der Mensch dazu bereit um sich die Winzigkeit eines kleinen Guten zu bewahren das Große aus Furcht und Bequemlichkeit zu verleugnen. Hat nicht Petrus Jesus verleugnet, dreimal ehe der Hahn krähte? Und tat er das nicht, damit ihn die Fragenden in Frieden ließen? Sind wir nicht selbst oft versucht oder allzu schnell bereit etwas zu tun, dass uns nicht gefällt damit wir eben Ruhe und Frieden haben? Geben wir nicht auch so manches Mal nach, wenn uns die Auseinandersetzung nicht mehr behagt? Wir wollen uns den Spatz in der Hand bewahren soll die Taube bleiben wo sie möchte.

Dafür aber hat Gott der Vater uns nicht geschaffen, dafür hat Jesus Christus sich nicht ans Kreuz schlagen lassen und dafür hat der Heilige Geist uns nicht zu einer Kirche vereint, dass wir versuchen nur das Geringste zu bewahren. Wir sollen den Frieden, und der Psalm meint damit nicht nur Frieden sondern auch Wohlergehen und Glückseligkeit nicht einfach nur suchen, nein wir sollen ihm nachjagen.

Acht Vögel haben sich auf dem Bild in die Luft, über die grüne Ebene erhoben. Längst ist die Taube für uns vom Dach entschwunden, verkünden sie uns. Zu lange haben wir versucht den Spatz zu bewahren und dabei vergessen, dass Gott uns die Freiheit und die Fähigkeit gegeben hat nach dem Größeren und Bestem zu streben. Um seiner Gnade gerecht zu werden haben wir uns zu erheben und dem Wohl und dem Frieden nachzujagen. Für dieses Jagen und Jagen muss hier in all seiner Konsequenz verstanden werden, haben wir die grüne Ebene unserer Wohlfühlblase verlassen. Über Stock und Stein, durch alle Widrigkeiten des Lebens besteht die verpflichtende Freiheit meinem Frieden, meinem Wohlergehen nach zu jagen um es letztendlich zu erringen. Straucheln könnte ich dabei, ja sogar stürzten, aber Gott wird mich auffangen und aufrichten, sollte es nötig sein. Der Psalmbeter selbst lobt eingehend seine eigene Rettung durch Gott.

Dafür steht die Zahl der Vögel im Bild.
Am achten Tag wird ein jüdischer Junge beschnitten und wird somit Teil des Bundes mit Gott.
Acht Menschen rettete Gott durch die Arche und verhieß ihnen durch seinen Regenbogen einen neuen Bund.
Am achten Tag beginnt die neue Woche.
Acht Ecken hat ein Taufbecken.
Die Achtzahl der Vögel soll uns verheißen: „Gebt nicht auf! In allem Fehlen und Verfehlen, in all unserem Jagen nach Frieden und Wohlergehen ist Gott immer bei uns.“ Wenn wir glauben am Ende zu sein so ist er mit uns, uns aufzurichten, damit wir mit neuer Kraft wiederbeginnen können. Somit habe Mut. Suche Frieden und jage ihm nach. Gott ist mit dir.

Die oben aufgeführten Gedanken stammen von Fabio Ringwald. Das Gemälde wurde von unserem Ältesten Alexander Ringwald gestaltet.
Sie sind herzlich eingeladen, sich die Jahreslosung im Original in der Trinitatiskirche Aue anzuschauen.