Herzlich Willkommen!

Evangelische Trinitatisgemeinde

Auf dieser und den folgenden Seiten informieren wir Sie und Euch gerne über die Evangelische Trinitatisgemeinde - über anstehende Termine, über unsere Gruppen und insbesondere über unseren Kindergarten. 


Was ist für mich Ostern?

Große Fotoaktion zum Mitmachen!

BildMit dem Ostersonntag, dem Tag der Auferstehung Christi, beginnt die österliche Freudenzeit. Leider können wir dieses Jahr nicht gemeinsam in einem festlichen Gottesdienst feiern. Unsere Kirche wird aber in der Zeit geöffnet sein zum Gebet.

Wir möchten gerne, diese Freudenzeit mit einem bunten Kaleidoskop ihrer persönlichen Momentaufnahmen zu Ostern beginnen. Auf der Leinwand werden, während der Gottesdienstzeit, die Bilder zu sehen sein, die Sie uns bis Freitagabend zusenden.

Indem Sie uns ihr Foto zusenden erklären Sie, dass sie die Rechte an diesem Bild haben und dass Sie damit einverstanden sind, dass wir dieses am Ostersonntag in der Kirche auf der Leinwand zeigen.

Bitte senden Sie die Bilder (max. 2 MB) bis Freitag, 10.4. an: ostern@online.ms .


„7 x um 7“ Abschiedsworte Jesu – online

In Ergänzung zu den morgendlich stattfindenden Andachten im Rahmen von „7 x um 7“ Abschiedsworte Jesu wollen wir Ihnen die Texte auch gerne online zur Verfügung stellen.

Lesen Sie hier die von Frau Pfarrerin Kira Busch-Wagner zusammengestellten Texte – der tagesaktuelle Text zuerst und dann die Texte der bereits vergangenen Tage.

Wir empfehlen, dass Sie sich, wie in den Andachten auch, 30 Minuten Zeit nehmen und damit genügend Zeit für Stille mit einplanen.


Nicht alles ist abgesagt!

In unserer Kirche lag heute der nebenstehenden Zettel aus: Zettel klein

(zum Vergrößern und Lesen bitte das Vorschaubild anklicken).

Wenn ich im Internet nach „Nicht alles ist abgesagt!“ suche, finde ich ganz viele Stellen, an denen der Text so oder so ähnlich ebenfalls publiziert ist. Das macht Mut.

Aber ich bin der Meinung, dass noch viel mehr „nicht abgesagt“ ist und fordere Sie auf, uns weitere Aktivitäten zu nennen, die nicht abgesagt sind. Schicken Sie sie uns über unser Kontaktformular zu und wir erstellen hier unsere spezielle Trinitatis-Liste.

Eine Aktivität, die mir spontan einfällt ist:

(In der Familie gemeinsam) Kochen ist nicht abgesagt!

Gruß Arnold Niedermaier  


„Kirche begleitet“

Stand: 29.03.2020
Unsere Kirche ist ab jetzt jeden Werktag von 19:00 bis 19:40 Uhr geöffnet.
Zudem wollen wir gerne auf die Sendung "Himmel über Baden" hinweisen, sie beleuchtet das Thema Seelsorge in Zeiten von Corona.  

Stand: 24.03.2020
Heute wendet sich unsere Pfarrerin Kira Busch-Wagner mit einem persönlichen Schreiben an Sie.

Stand: 19.03.2020
Hier finden Sie die Liste der Maßnahmen der Trinitatisgemeinde, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen
 

Gerade jetzt kann Kirche zeigen, dass sie Menschen in dieser Situation begleitet und sie nicht alleine lässt.

In allem gilt:

  • Die behördlichen Vorschriften sind einzuhalten
  • Es ist mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen (Beschränkung der Sozialkontakte auf ein Minimum)
  • Wie die Bundesregierung am 16.03.2020 mitteilte, dürfen keine Zusammenkünfte in Kirchen mehr stattfinden. Dies ist auch für uns bindend. Gottesdienste, in denen Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen, können nicht mehr stattfinden.

Wie können wir trotzdem ein geistliches Leben aufrechterhalten?

Offene Kirchen

Geöffnete Kirchen sind gerade in Krisenzeiten ein wichtiger Ort für das persönliche Gebet. Ob das Verbot der Zusammenkünfte in Kirchen auch bedeutet, dass Kirchen geschlossen bleiben müssen, ist noch nicht beantwortet. Wir lassen dies gerade prüfen und informieren Sie umgehend.

Das gleiche gilt für Andachten im Freien. So lange bleibt unsere Kirche offen.

Konfirmationsunterricht

Konfirmationsunterricht ist wie Schulunterricht zu behandeln und bis auf weiteres auszusetzen.
Trotzdem können die Konfirmand*innen weiter begleitet werden. Hierzu sind die Verantwortlichen gebeten, über Social Media bzw. per Mail mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben.
Das RPI wird digitale Formate für „KU von zuhause“ entwerfen und Ihnen zur Verfügung stellen. Sie finden die Materialien unter: https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Konfirmationsfeiern

Konfirmationen, die ursprünglich bis einschließlich Ende Mai angesetzt waren, sind zu verschieben.
Es werden Alternativtermine gesucht.

Begleitung von Kindern und Schüler

Das RPI stellt auf der ekiba-Homepage fortlaufend Geschichten, Videos, u.a. für Kinder und Familien ein https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Beerdigungen

Empfohlen werden für Bestattungen eine maximale Größe von 10-12 Personen und nur im Freien. Dieser Empfehlung schließen wir uns an.
Für diejenigen Menschen, die dadurch nicht an der Beerdigung teilnehmen können, können Ansprache und Gebete digital oder per Ausdruck zur Verfügung gestellt werden.

Taufen und Trauungen

Taufen und Trauungen sind bis auf Weiteres ausgesetzt.

Sorge für die Gemeinschaft

Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus haben wir in Kirche und ihrer Diakonie viele Möglichkeiten, Menschen in Verunsicherung, Ängsten und Nöten zu begleiten, zu trösten, „aufzurichten und zu einem verantwortungsvollen Mit- und Füreinander zu ermutigen“ (Landesbischof Cornelius-Bundschuh).

Seelsorglich sind verschiedene Personengruppen im Blick, z.B.:

  • Vulnerable (insbesondere kranke und alte Menschen)
  • Vereinsamte Menschen
  • Trauernde
  • Menschen, die durch die Krise in wirtschaftliche Nöte geraten
  • Menschen, deren Lebensplanung an sensibler Stelle betroffen ist (Taufe, Konfirmation, Trauung)
  • Pflegende in der eigenen Häuslichkeit, in Krankenhaus, Klinik, Altenheim, Hospiz, Gefängnis, diakonischen Einrichtungen
  • Weitere Berufsgruppen, die gefordert sind, um das System aufrecht zu erhalten (Polizist*innen, Ärzt*innen, ÖPNV-Personal, Verkäufer*innen etc.)

Das Wegfallen gemeinschaftlicher Angebote und die gebotene soziale Isolation, die direkte persönliche Kontakte, Segensgesten etc. verunmöglicht, verstärkt die Probleme in den o.g. Bereichen.

Pfarrer*innen und Diakon*innen sind in Gemeinden, Krankenhäusern, Heimen und weiteren Einrichtungen im Rahmen der institutionellen Bestimmungen weiterhin seelsorglich tätig. Ehrenamtlicher Seelsorge- und Besuchsdienst ist im Moment ausgesetzt.

Bleiben Sie behütet.
Es grüßt Sie vielmals Ihre Pfarrerin Kira Busch-Wagner

Hier noch ein Hinweis für alle die nicht in den Gottesdienst kommen können oder wollen: Auf Göttinger Predigten im Internet finden Sie eine große Anzahl von Predigten.


Gemeinsam beten - Täglich um 19.30 Uhr

In Zeiten, in denen wir nicht mehr in unseren Kirchen zusammenkommen können, suchen wir in der evangelischen Kirche nach anderen Möglichkeiten, gemeinschaftlich unseren Glauben zu leben.

Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten deshalb an vielen Orten in Baden die evangelischen Kirchen ihre Glocken zum gemeinsamen Hausgebet. Wir möchten Sie hiermit einladen, während des Glockenläutens Ihr persönliches Gebet zu formulieren oder das jeweils tagesaktuelle Gebet mitsprechen.

Einen vorgefertigten Ablauf für das Abendgebet in Zeiten der Corona-Krise finden sie hier.

Weitere Anregungen und Angebote der Evangelischen Landeskirche finden Sie unter www.ekiba.de/kirchebegleitet .


Neues Kontaktformular erleichtert die Kontaktaufnahme

In Zeiten verrmehrter Einschränkungen und insbesondere der Beschränkung der Sozialkontakte wollen wir es Ihnen, unseren Gemeindemitgliedern erleichtern mit Ihrer Gemeinde in Kontakt zu treten. Dafür haben wir im Bereich "Kontakt" ein neues Kontaktformular angelegt. Über dieses Formular können Sie sich direkt an unser Pfarrbüro wenden.
Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten und Anliegen.

Hier noch ein Hinweis: Im letzten Jahr wurden die EMail-Adressen der evangelischen Gemeinden vereinheitlicht. In dem Zug hat unsere Gemeinde auf die neue  EMail: trinitatis-aue.karlsruhe@kbz.ekiba.de umgestellt. Wir möchten Sie aus gegebenem Anlass nochmals darauf hinweisen, dass Sie bitte nur noch diese EMail Adresse verwenden, wenn Sie eine Mail ans Pfarramt senden. Vielen Dank


Hol- und Bringdienst der Diakonie

Gerne weißen wir auf die „Bürger helfen Bürgern“ Initiative der Diakonie Karlsruhe hin. Herr Dupke, Quartiersmanager für Aue, und Frau Heidelberg sind die Ansprechpartner, wie Sie dem angehängten Flyer entnehmen können.

Darüber hinaus können sich alle Bürger*innen auch direkt beim Stadtamt unter 0721 – 1331917 melden.


Aus dem Ältestenkreis

in seiner Januarsitzung hat der Ältestenkreis Alexander Ringwald zum Vorsitzenden gewählt. Pfarrerin Kira Busch-Wagner übernimmt damit nach der Ordnung der Landeskirche die Stellvertretung.
Die Ältesten sind aus ihrem beruflichen Umfeld und aus unterschiedlichem ehrenamtlichem Engagement mit Leitungsaufgaben vertraut und stehen zugleich den Anliegen der Gemeindeglieder offen und neugierig gegenüber.Aelteste

Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24)

Jahreslosung

Ich glaube! Das ist das Wort des Ideals, das wir nach außen wie nach innen mit voller Inbrunst bekennen wollen. Wir wollen gute Christen sein und uns in allen Dingen auf das Evangelium Jesu Christi verlassen. Da sollen kein Zweifeln und Zögern sein. Ein Goldener Schild sei unser Glaube und das blaue Wasser der Taufe sollte es doch bestätigen, denn wie heißt es in Markus 16,16, Wer da glaubt und wer getauft wird, der soll errettet werden.

Darum wollen wir immer voller Überzeugung zum blauen Himmel hin rufen: „Ich glaube!“ Doch in dem wir dies nach außen bekennen, zieht uns etwas hinunter auf den Steingrauen, im Bild mit Steinmehl gemalten, Boden der Tatsachen.

Da ist der dieser in meiner Vorstellung unerhörte Zweifel, der Unglaube, den wir verstecken ja verheimlichen wollen, vor dem Nächsten, uns selbst und ja auch vor Gott. Im Bild zu sehen das kleine „un“ vor dem großen Glauben.

Wir wünschen uns, dass unser Unglaube verborgen bleibt, wir wollen nicht Zweifeln wie die Worte der Losung im Bild im hellen Sonnengelb stehen so wollen wir, dass unser Platz im Licht Gottes ist.

Doch dabei vergessen wir allzu oft, dass Gott sehr genau weiß, wie es um unseren Glauben bestellt ist, wir können und selbst und andere belügen, nicht aber Gott. Der Vater im Gleichnis, aus dem die Jahreslosung stammt hat es verstanden. Den Jüngern war es nicht möglich seinen fallsüchtigen Sohn zu heilen, den bösen Geist auszutreiben, der in ihn fuhr und der Junge wäre wohl gestorben, wäre da nicht ein Funken Glaube in seinem Vater gewesen, dass Jesus seinen Sohn retten kann. Er spricht zunächst mit den Jüngern des Herrn, aber diese können ihm, trotz ihrer Nähe zu Gott nicht helfen und in dem guten Vater kommen die ersten Zweifel. In ihm sind nun Glaube und Unglaube. In diesem Zweifel will er zu Jesus. Die Jünger wollen ihn nicht vorlassen, schämen sie sich für ihren eigenen Unglauben?
Aber der Vater gibt nicht auf und beschwört Jesus seinem Sohn zu helfen, so er es vermag. Dieser wirft ihm und auch all seinen Jüngern seinen Unglauben vor. Der Vater aber tut das einzig richtige, er bekennt sein wahres Inneres. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“

Nach diesem Bekenntnis treibt Jesus den bösen Geist aus dem Jungen.
Da ist keine Schande am Unglauben, denn er ist der Begleiter des Glaubens. Ein Glaube der nicht ständig dem Zweifel ausgesetzt ist, den man immer und immer wieder überwinden muss, das ist ein toter Glaube.

Ungläubig stehen wir oft in der Welt. Ungläubig müssen wir Staunen, sehen wir die Wunder der Schöpfung und die Schönheit des Lebens. Ungläubig stehen wir aber auch vor dem Leid, dass Menschen einander zufügen können. Ungläubig betrachten wir die Verwüstung, die Wind und Wellen und die bebende und brodelnde Erde anrichten können. Doch all dieses ungläubige Staunen; nährt es nicht unseren Glauben und unsere Hoffnung in die Verheißung Gottes?

Wir sehen im Bild das helle goldgelbe Licht Gottes, das einher geht mit dem Blau der Wasser der Taufe die gemeinsam mit den Elementen des Kreuzes das Bekenntnis der Jahreslosung umrahmen. Der steingraue Boden des Unglaubens ist der letzte Rest des Großen Berges des Zweifels und der Angst, den unser Glaube weit von uns gesetzt hat.

Die oben aufgeführten Gedanken stammen von Fabio Ringwald. Das Gemälde wurde von unserem Ältesten Alexander Ringwald gestaltet.
Sie sind herzlich eingeladen, sich die Jahreslosung im Original in der Trinitatiskirche Aue anzuschauen.