Herzlich Willkommen!

Evangelische Trinitatisgemeinde

Auf dieser und den folgenden Seiten informieren wir Sie und Euch gerne über die Evangelische Trinitatisgemeinde - über anstehende Termine, über unsere Gruppen und insbesondere über unseren Kindergarten. 


95 Jahre der Trinitatis-Kirchenchor feiert Jubiläum

Am 23. Oktober 1924 trafen sich 15 Sängerinnen und Sänger zur ersten Singstunde eines Kirchenchores unter der Leitung von Hauptlehrer Römmele. Sie riefen eine lange Tradition ins Leben. So ist seit 95 Jahren der Kirchenchor eine feste Institution in der Gemeinde und im kulturellen Leben von Durlach- Aue. Noch heute sind unter den Chormitgliedern Nachkommen der Gründungssänger. Ihr traditioneller Sängergruß: „Du, meine Seele, singe!“

Das 95-jährige Jubiläum feiert der Chor – begleitet von Instrumentalisten – am Samstag, dem 5. Oktober um 19.00 Uhr in der Trinitatiskirche mit einem Festkonzert. Zu Gehör kommen u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und John Rutter. Die Leitung liegt bei Eva Lichtenberger. 


Erntedankfest: Familiengottesdienst und Gemeindefest

GemeindefestAm Familiengottesdienst zu Erntedank am Sonntag, 6. Oktober wirken die Kita mit sowie der Posaunenchor. Das Gemeindefest schließt sich an mit reichhaltiger Bewirtung. Der Betakurs bietet eine Spielstraße. Der Musikverein unterhält musikalisch. Apfelpresse und ein Stand zum Herbstkränze binden laden zur Mitwirkung ein.Ein großes Dankeschön allen, die Erntegaben und Kuchenspenden beisteuern oder bereit sind zur Mithilfe.

Gaben, um den Erntedankaltar zu schmücken, können am Samstag, 5. Oktober bis zur Mittagszeit in die Kirche bringen. In vielen Straßen sammeln an dem Tag die Konfirmanden Obst und Gemüse. Geldspenden kommen der Aktion „Brot für die Welt“ zugute. 


Neue E-Mail-Adressen

Alle Pfarrämter in Karlsruhe haben seit kurzem ein gemeinsames Muster: Vorname.Nachname@kbz.ekiba.de (kbz = Kirchenbezirk, ekiba = Evangelische Kirche Baden). Für die Trinitatisgemeinde lautet die Adresse jetzt: trinitatis-aue.karlsruhe@kbz.ekiba.de.

Das Pfarramt selbst hat die Adresse: jessica.muenz@kbz.ekiba.de. Alles, was an Organisation und Verwaltung zu klären ist, geht über diese beiden Adressen.

Pfarrerin Busch-Wagner war schon bisher in persönlichen und seelsorglichen Fragen zu erreichen über: Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de. Geblieben ist die Telefon-Nr. 0721 41256. Sie erreichen uns auch mit Fax-Nr: 0721 406602.

Das Pfarramt ist verlässlich geöffnet (außer in den Ferienzeiten) Dienstag und Donnerstag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Da die Pfarrerin in der Regel auch samstags und sonntags arbeitet, bleibt der Montag allein Notfällen vorbehalten! 


Namensgebung

Zu Irritationen führte in der Vergangenheit immer wieder, dass die Trinitatisgemeinde in offiziellen Unterlagen und in der Evangelischen Kirchenverwaltung Karlsruhe unter dem Namen „Aue“ firmierte. Dabei umfasst die hiesige Gemeinde Aue gar nicht vollständig – anders als in dörflichen Gemeinden sind Pfarrei und Ort nicht deckungsgleich. Auf dem Siegel wiederum steht „Evang. Pfarramt der Trinitatisgemeinde Karlsruhe Aue“. Und die anderen Gemeinden in Karlsruhe tragen jeweils Namen mit einem besonderen kirchlichen oder biblischen Bezug.

Nach einem entsprechenden Antrag des Ältestenkreises genehmigte der Stadtkirchenrat den Namen „Evangelische Trinitatisgemeinde“.


Gemeindebriefe – Dank und Ausblick

Viele Jahre trug Waltraud Romig verlässlich den Gemeindebrief aus, einschließlich der Beilagen von Brot für die Welt oder der Diakonie. Durch einen Wohnungswechsel gibt sie die ehrenamtliche Tätigkeit nun auf. Die Trinitatisgemeinde sagt vielmals Danke für all die unendlich vielen Handgriffe.

Wer Lust hat auf Spaziergänge und damit der Gemeinde helfen möchte, ist als Austrägerin oder Austräger gesucht! Herzlichen Dank, wenn Sie sich auf dem Pfarramt melden. Gesucht sind vor allem Austräger für Killisfeld. 


Konfirmierte – Konfirmanden

Über 500 Euro spendeten die Konfirmierten und ihre Familien beim Konfi-Dank der Landeskirche. Unterstützt werden damit Jugendliche in Deutschland, in Südafrika sowie Flüchtlinge, die in Italien ankommen und in Einrichtungen der Waldenserkirche neue Hoffnung schöpfen.

Mit dem Abendmahl beschäftigen sich unsere neuen Konfirmanden beim Seminar auf der Aschenhütte (Bad Herrenalb) im Oktober. Nach dem Seminar sind sie eingeladen, auch sonst am Abendmahl teilzunehmen.


Nachrichten aus der KiTa

Wenn im Dunkel Lieder klingen und wenn Kinder fröhlich singen, siehst du Lichterpünktchen kommen aus dem Nebel, ganz verschwommen, weißt du sicher gleich Bescheid: Es ist Herbst! Laternenzeit!
Elke Bräunling

So freuen wir uns über Ihr Kommen zum Laternenumzug am 11. November um 17 Uhr, Treffpunkt vor der Trinitatiskirche! Zugunsten der Jugendfeuerwehr wird es eine Bewirtung am Lagerfeuer geben.


Stellenausschreibung KiTa

Ab Januar 2020 suchen wir Mitarbeitende für unsere neu gebaute Evangelische Kindertageseinrichtung Trinitatis. Sie begleitet 38 Kinder in zwei Gruppen im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Öffnungszeiten sind von 7.30 Uhr bis 14 Uhr (VÖ) und von 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr (GT). Der Träger ist die Evangelische Kirche Karlsruhe mit der Trinitatisgemeinde Aue. Durch Anregungen und Herausforderungen begleiten wir die Entwicklung des Kindes im offenen Konzept. Ihre wertvolle Arbeit unterstützen wir durch: einen unbefristeten Vertrag; umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten; gesicherte Vorbereitungs- und Besprechungszeiten (Verfügungszeiten); offene und wertschätzende Zusammenarbeit im Mitarbeiterteam; eine gute personelle Besetzung; sehr gute räumliche und materielle Ausstattung; Vergütung nach TVSuE/TVöD.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich an die Leiterin Ines Bleimair unter der Tel. 0721/408211 oder per E-Mail an memelerstrasse@evkgka.de.

Für die Kita Madeleine Schlee und Ines Bleimair.


Hoch oben im Turm

Auch in diesem Jahr nistet wieder hoch oben im Turm unserer Kirche ein Dohlenpärchen. Im April wurden vier wunderschöne, hellgrüne Eier in einem kuscheligen Nest bebrütet.

Dr. Michael Jütte und Dr. Stefan Kühnlein, NABU Karlsruhe


Handarbeitskreis

Seit gut drei Jahren treffen sich montags um 19.30 Uhr Handarbeitsbegeisterte jeden Alters. Dabei finden bei einer Tasse Tee nette Gespräche statt und manches Strick- oder Häkelproblem konnte gemeinsam gelöst werden. Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen.

Kontakt: Birgit Kühn und Diana Müller


Glück und Leid begegnen: Besuchsdienst in "Trinitatis"

Sie begegnen fremden Schicksalen, stellen sich ein auf vorurteilsfreies Zuhören, überbringen Glück- und Segenswünsche, sind hochgeschätzte Botschafter für Menschen, denen aufgrund ihrer Gebrechlichkeit die Teilhabe am allgemeinen Leben nicht mehr so leicht fällt, lernen jedesmal für sich selbst ein Stückchen dazu – die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstes der Trinitatisgemeinde Aue. Besuche gehören zu den frühesten Tätigkeiten seit es so etwas wie christliche Gemeinden überhaupt gibt. In Aue kennen sich viele Menschen aus langer Verbundenheit. Es ziehen aber auch Menschen hierher in eine für sie neue Umgebung. Da kann ein Besuch ein guter Anknüpfungspunkt sein. Um das möglich zu machen, würde sich die Gruppe in „Trinitatis“ über Verstärkung freuen.

Pfarrerin Busch-Wagner ist gern bereit, eine Schnupperphase zu begleiten, an deren Ende man natürlich selbst entscheidet, ob und in welchem Umfang man mitwirken möchte. Wenn Besuche zu machen möglicherweise etwas für Sie wäre, melden Sie sich doch im Pfarramt bei Veronika Lutz oder bei Pfarrerin Kira Busch-Wagner, Memelerster. 36, Tel.: 41 25 6, oder Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de


Neue Kindergruppe

Wir starten in diesem Jahr mit einer neuen Spiel- und Bastelgruppe in unserer Gemeinde und laden DICH dazu herzlich ein!!! DU bist zwischen 6 und 13 Jahre alt und hast Lust, DICH mit Freunden und Gleichgesinnten einmal im Monat donnerstags um 16.45 Uhr – also um „Viertel-Vor-Fünf“ – zu Spiel und Spaß zu treffen? Dann bist DU genau richtig bei uns!!! Komm gerne vorbei, wir freuen uns auf DICH!!!

Auch, wenn Du zu Beginn im Februar noch nicht dabei sein konntest, komm einfach zu den nächsten Treffen. Diese sind zunächst am 9. März, 6. April, 4. Mai und 1. Juni.

Ansprechpartnerin aus unserem Ältestenkreis sind Diana Müller und ihre Tochter Sina Müller! 


Jahreslosung 2019

Gott spricht:

Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34,15)

Jahreslosung"Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach“ dieses Sprichwort ist wohl den Meisten ein Begriff.

Wir werden dazu aufgefordert, mit jenem Gut zufrieden zu sein, welches wir bereits besitzen. Wozu die Mühe das Bessere zu erringen? Noch dazu, wenn dabei das Gute verloren gehen könnte. In unserem Aufstieg auf das Dach, die Taube zu erjagen, liegt beständig die Möglichkeit zu fallen, somit mehr zu verlieren als nur Spatz oder Taube.

Zudem: Was hält die Taube davon ab sich meinen Händen zu entziehen und in Richtung der Sonne zu entschwinden? Es scheint also vernünftig nicht nach dem Großen zu jagen, sondern sich das Kleine zu erhalten. Für jenen, der sein Vertrauen auf sich selbst und seine Leistungen setzt, sei dies auch weiterhin anzuraten.

Den Gottesfürchtigen will Psalm 34 jedoch das Gegenteil raten, was nützt es einem den Spatz in der Hand zu bewahren, wenn doch mit der Hilfe Gottes die Taube zu erringen sei? Ist Gott mit uns, wer kann gegen uns sein? Der Herr bewahrt uns davor, in den letzten Dinges alles zu verlieren. Er schenkte uns das Leben und in Jesu Christi das ewige Leben. Eine unermesslich große Freiheit wurde uns von Gott geschenkt. In der Benutzung dieser Freiheit liegt die Furcht Gottes die uns Psalm 34 lehren möchte, welche nicht nur Gott zu Ehre, sondern auch uns zum Wohl und Frieden gereichen soll.

Machen wir uns also auf jenen Frieden, jenes Wohlergehen aufzuspüren, welches der Gottesfürchtige zu suchen hat.

Wir sehen einen große Sonne aufsteigen über einer grünen Ebene rechts, aus dem zwielichten Lila der schwindenden Nacht steigt ein Schwarm Vögel auf über die Wiese hinein in das lichte Blau des anbrechenden Tages. Hier überkommt die erste Irritation den Blick des Suchers. Nicht oben und unten teilen sich das Lila, der schwindenden Nachtstunden, und das Blau, des kommenden Morgens. Nein, sie teilen sich in rechts und links. Hier verlangt es die Darstellung vom Sucher zu erkennen, dass in der Suche nach dem Frieden, der anbrechende Tag und das schwindende Zweilicht nicht nacheinander, sondern nebeneinander liegen. Unser Suchen ist kein Weg von der Nacht in den Tag, sondern ein beständiges Wandeln auf dem schmalen Grat, der das Licht von den Schatten trennt. Gutes und Böses liegen oft nahe bei einander. Aber gerade im Meiden des Bösen liegt unsere Straße zum Frieden, kein leichter Weg.

Wer den Frieden sucht, dem bleibt nun aber nichts übrig als das Gute zu tun. Allzu leicht ist der Mensch dazu bereit um sich die Winzigkeit eines kleinen Guten zu bewahren das Große aus Furcht und Bequemlichkeit zu verleugnen. Hat nicht Petrus Jesus verleugnet, dreimal ehe der Hahn krähte? Und tat er das nicht, damit ihn die Fragenden in Frieden ließen? Sind wir nicht selbst oft versucht oder allzu schnell bereit etwas zu tun, dass uns nicht gefällt damit wir eben Ruhe und Frieden haben? Geben wir nicht auch so manches Mal nach, wenn uns die Auseinandersetzung nicht mehr behagt? Wir wollen uns den Spatz in der Hand bewahren soll die Taube bleiben wo sie möchte.

Dafür aber hat Gott der Vater uns nicht geschaffen, dafür hat Jesus Christus sich nicht ans Kreuz schlagen lassen und dafür hat der Heilige Geist uns nicht zu einer Kirche vereint, dass wir versuchen nur das Geringste zu bewahren. Wir sollen den Frieden, und der Psalm meint damit nicht nur Frieden sondern auch Wohlergehen und Glückseligkeit nicht einfach nur suchen, nein wir sollen ihm nachjagen.

Acht Vögel haben sich auf dem Bild in die Luft, über die grüne Ebene erhoben. Längst ist die Taube für uns vom Dach entschwunden, verkünden sie uns. Zu lange haben wir versucht den Spatz zu bewahren und dabei vergessen, dass Gott uns die Freiheit und die Fähigkeit gegeben hat nach dem Größeren und Bestem zu streben. Um seiner Gnade gerecht zu werden haben wir uns zu erheben und dem Wohl und dem Frieden nachzujagen. Für dieses Jagen und Jagen muss hier in all seiner Konsequenz verstanden werden, haben wir die grüne Ebene unserer Wohlfühlblase verlassen. Über Stock und Stein, durch alle Widrigkeiten des Lebens besteht die verpflichtende Freiheit meinem Frieden, meinem Wohlergehen nach zu jagen um es letztendlich zu erringen. Straucheln könnte ich dabei, ja sogar stürzten, aber Gott wird mich auffangen und aufrichten, sollte es nötig sein. Der Psalmbeter selbst lobt eingehend seine eigene Rettung durch Gott.

Dafür steht die Zahl der Vögel im Bild.
Am achten Tag wird ein jüdischer Junge beschnitten und wird somit Teil des Bundes mit Gott.
Acht Menschen rettete Gott durch die Arche und verhieß ihnen durch seinen Regenbogen einen neuen Bund.
Am achten Tag beginnt die neue Woche.
Acht Ecken hat ein Taufbecken.
Die Achtzahl der Vögel soll uns verheißen: „Gebt nicht auf! In allem Fehlen und Verfehlen, in all unserem Jagen nach Frieden und Wohlergehen ist Gott immer bei uns.“ Wenn wir glauben am Ende zu sein so ist er mit uns, uns aufzurichten, damit wir mit neuer Kraft wiederbeginnen können. Somit habe Mut. Suche Frieden und jage ihm nach. Gott ist mit dir.

Die oben aufgeführten Gedanken stammen von Fabio Ringwald. Das Gemälde wurde von unserem Ältesten Alexander Ringwald gestaltet.
Sie sind herzlich eingeladen, sich die Jahreslosung im Original in der Trinitatiskirche Aue anzuschauen.