Herzlich Willkommen!

Kirchengemeinde Trinitatis Aue

Auf dieser und den folgenden Seiten informieren wir Sie und Euch gerne über die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis Aue - über anstehende Termine, über unsere Gruppen und insbesondere über unseren Kindergarten. 


Kanzeltausch und Predigten zu neuen Liedern in Durlach und Grötzingen

Vom 27. Januar bis 24. Februar 2019

PredigtreiheKirchenlieder und singen gehört zu jedem Gottesdienst dazu und ist für viele eine Möglichkeit den eigenen Glauben zu leben und auszudrücken. Zum 1. Sonntag in der Adventszeit vergangenen Jahres wurde ein neues Liederbuch mit dem Titel „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder“ eingeführt. 224 Lieder sind in dem schmalen Buch abgedruckt und ergänzen die Gesangbücher der Evangelischen Landeskirche in Baden, Württemberg, der Pfalz und Elsass-Lothringen.

Die evangelischen Gemeinden in Durlach und die evangelische Gemeinde in Grötzingen haben die Idee und den Wunsch, dass die Gottesdienstbesucher und Interessierten die neuen Lieder kennenlernen und laden von Ende Januar und bis Ende Februar zu insgesamt fünf Gottesdiensten mit Liedpredigten ein. Darüber hinaus gibt es einen Kanzeltausch und die Gemeindeglieder haben auch die Gelegenheit, die Nachbarpfarrer und die Nachbarpfarrerin predigen zu hören.

Hier die Übersicht der Gottesdienste:

Beginn: jeweils um 10.00 Uhr  Trinitatiskirche  Stadtkirche Durlach  Luther-Melanchthon-Gemeindezentrum  Evang. Kirche Grötzingen 
27. Januar  Pfr. Markus Wittig  Pfr. Johannes Kurz  Pfrin. Kira Busch-Wagner  Pfr. Thomas Abraham 
3. Februar  --  --  Pfr. Johannes Kurz  Pfr. Markus Wittig 
10. Februar  Pfr. Thomas Abraham  Pfrin. Kira Busch-Wagner  Pfr. Markus Wittig  Pfr. Johannes Kurz 
17. Februar  Pfr. Johannes Kurz  Pfr. Markus Wittig  Pfr. Thomas Abraham  Pfrin. Kira Busch-Wagner 
24. Februar  Pfrin. Kira Busch-Wagner  Pfr. Thomas Abraham  --  -- 

 

Die Pfarrerin der evangelischen Trinitatisgemeinde in Aue, Kira Busch-Wagner, wird zum Lied Nr. 17 „Der Frieden gibt in den Höh’n“ predigen;
Pfarrer Thomas Abraham, Evangelische Stadtkirchen-Gemeinde Durlach, zu „Du für mich“ (Lied Nr. 127);
Pfarrer Johannes Kurz, Luther-Melanchthon-Gemeinde Durlach, über „Dass die Sonne jeden Tag“ (Lied Nr. 15) und
der Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Grötzingen, Markus Wittig, zu Lied Nr. 178 „Meine engen Grenzen“.

Infos zum Liederbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder
Die neuen Lieder stammen aus landeskirchlichen Ergänzungsheften, Kirchentagsliederbüchern, Lobpreis- und Jugendliederbüchern sowie Liedwettbewerben. Daneben gibt es auch englischsprachige und lateinamerikanische Lieder.


Thomasmesse „Wie geht’s jetzt weiter?"


Plakat


Das Team um Prädikantin Martina Bocher und Arnold Niedermaier gestaltet am 24. März um 17.00 Uhr den Gottesdienst am Sonntag Okuli als Thomasmesse am Abend. Eine Thomasmesse möchte vor allem persönliche Anliegen aufgreifen und Zuspruch sinnlich erfahrbar machen.  Im Vordergrund stehen in diesem Jahr Erfahrungen mit der Frage „Wie geht’s jetzt weiter?“.

Musikalisch begleiten die Thomasmesse  der Organist Frank Eichler und ein kleines Vokalensemble.


Hausabendmahl

Für Menschen, die nicht mehr selbst in die Kirche kommen können, bietet Pfarrerin Kira Busch-Wagner an, zu einem Abendmahlsgottesdienst auch ins Haus zu kommen. Am schönsten wäre es, wenn dann auch einige Angehörige, Freunde oder Bekannte ein solches Hausabendmahl mitfeiern.

Ein weißes Tischtuch auf dem Beistelloder Nachttisch, eine Kerze, eine Bibel sind eine schöne Geste und hilfreiche Vorbereitung, nicht aber notwendig. Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen, für sich oder Angehörige und anvertraute Menschen im Pfarramt (Tel. 41256) wegen Hausabendmahls anzufragen.


Orgelreparatur

Wie die Bauverwaltung der Evangelischen Kirche Karlsruhe dem Ältestenkreis versicherte, ist die Reparatur der Orgel auf einem guten Weg. Der Auftrag ist vergeben. In oder nach den Sommerferien soll der Abbau der Orgel beginnen. An Weihnachten 2019 soll sie wieder zur Verfügung stehen. Die Zwischenzeit wird mit Sommerkirche, E-Piano und anderen Instrumenten überbrückt.


Neues Gesicht im Pfarramt

Seit dem 1. Dezember  2018 gibt es ein neues Gesicht im Sekretariat des Pfarramtes der Trinitatisgemeinde in Durlach-Aue. Ich freue mich ganz besonders, mich auf diesem Wege Ihnen vorstellen zu dürfen. 

Mein Name ist Jessica Münz. Aufgewachsen in Durlach-Aue, lebe ich heute mit meinem Mann und meinen drei Söhnen in Hohenwettersbach. Vor der Geburt meiner Kinder war ich am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe tätig.

Nach der Elternzeit führte mich mein Weg zu Special Olympics, einem Sportverband für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Dort habe ich in den letzten acht Jahren deren Arbeit unterstützt, inklusive Angebote in Vereinen und Schulen aufzubauen, um damit Menschen eine neue Perspektive zu geben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Nun freue ich mich auf die neue Aufgabe. Sie können mich zehn Stunden wöchentlich im Pfarramt antreffen (Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags).

Ich bin gespannt auf neue Gesichter und tolle Begegnungen.

Herzlichst Jessica Münz


DANKE

Danke für diesen guten Morgen,
Danke für jeden neuen Tag
Danke, dass ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag.

Danke für meine Arbeitsstelle,
Danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle
und für die Musik.

Danke für manche Traurigkeiten
Danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.

Liebe Trinitatisgemeinde! Mit diesem Lied möchte ich mich heute singend von Ihnen verabschieden, da ich zum 1. Januar in das Pfarramt der Luther-Melanchthon- Gemeinde wechseln werde. Seit 2013 war ich im Trinitatis-Pfarrbüro und sage nun „Merci“ mit diesen persönlichen Strophen:

Danke für all‘ Ihr groß‘ Verständnis,
Danke für jedes schöne Jahr!
Danke, dass mir mit Ihrer Kenntnis toll geholfen war!

Danke, wenn Tage hektisch waren,
Danke für Nachsicht allezeit.
Danke für in den ganzen Jahren Ihre Freundlichkeit!

Danke für jedes kleine Schwätzchen
Danke für alles, einfach so!
Danke für jedes fröhlich‘ Sätzchen hier im Pfarrbüro.

Danke an „Trinitatis“ heute:
Danke für diese gute Zeit.
Danke an all die lieben Leute,
Dank in Herzlichkeit.

Und so bin ich zuversichtlich und freue mich auf die neue Wirkstätte. Wir bleiben also Durlach-Auemer Nachbarn und sehen uns sicher im Alltag wieder! :-))

Viele liebe Grüße aus dem Pfarrbüro Veronika Lutz.


Unterstützung Posaunenarbeit

Für alle, die darüber hinaus der Posaunenmusik verbunden sein möchten, gibt es die Möglichkeit, Mitglied im Förderverein des Posaunenchors zu werden. Mitgliedsanträge liegen im Gemeindesaal und in der Kirche aus oder können angefordert werden beim Dirigenten Matthias Pfatteicher (matthias. pfatteicher@arcor.de) oder bei Eliabeth Krautt, 1. Vorstand des Fördervereins (tebasile@web.de). 


Von ganz oben

Seit vielen Jahren bietet die Trinitatisgemeinde mit einem Nistkasten im Kirchturm Höhlenbrütern wie Turmfalken, Dohlen oder auch Schleiereulen ein Unterkommen. Stefan Kühnlein und Dr. Michael Jütte vom Naturschutzbund Karlsruhe betreuen den Kasten und werden durch Tibor Winter, den Kirchendiener und Hausmeister unterstützt. Einige Jahre haben Turmfalken im Turm gebrütet. Zuletzt nisteten Dohlen dort oben, relativ seltene Rabenvögel, die unter Schutz stehen. Pro Gelege ziehen sie drei bis vier Dohlenkinder groß. 


Neues aus der Kita - Ab nach draußen

„Willst du wissen, was Schönheit ist, so gehe hinaus in die Natur, da findest du sie.“ Albrecht Dürer

Kita-BrunnenGanz in diesem Sinne freuen sich die Kinder und Fachkräfte der evangelischen Kita „Trinitatis“ sehr über das nun fertiggestellte, sehr naturnahe Außengelände. Nachdem im November 2016 bereits die frisch renovierten Räume der Kita geöffnet wurden, rückt nun auch das Außengelände nach ein paar kleinen Hürden nach. Im Einklang mit der Konzeption der Einrichtung wurde dieses ebenfalls für Kinder unter drei Jahren gestalterisch umgesetzt und bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Vor allem die Motorik der Kinder wird auf unterschiedlichste Art und Weise durch Hügellandschaften, Balancierstämme, abwechselnde Untergründe, wie Sand, Stein, Erde, Gras und Rindenmulch gefördert. Dies ist gerade in der heutigen, medialen Zeit unabdingbar für die gesundheitliche Entwicklung geworden. Auch die Kinder berichten: „Ich mag spielen draußen, ich mag das Wasser“ (N., 2 Jahre), „Ich mag die neuen Schnipsel um den Baum herum“ (T., 6 Jahre), „Alles ist schön, das Haus ist schön“ (A., 4 Jahre). Es findet eine offizielle Eröffnung statt, dazu laden wir ganz herzlich alle Nachbarn und Interessierten ein! Der genaue Termin wird noch auf der Homepage Trinitatis bekanntgegeben.

Für die Kita Trinitatis Maren Beckmann-Becker und Madeleine Schlee


Namensgebung

Zu Irritationen führte in der Vergangenheit immer wieder, dass die Trinitatisgemeinde in offiziellen Unterlagen und in der Evangelischen Kirchenverwaltung Karlsruhe unter dem Namen „Aue“ firmierte. Dabei umfasst die hiesige Gemeinde Aue gar nicht vollständig – anders als in dörflichen Gemeinden sind Pfarrei und Ort nicht deckungsgleich. Auf dem Siegel wiederum steht „Evang. Pfarramt der Trinitatisgemeinde Karlsruhe Aue“. Und die anderen Gemeinden in Karlsruhe tragen jeweils Namen mit einem besonderen kirchlichen oder biblischen Bezug.

Nach einem entsprechenden Antrag des Ältestenkreises genehmigte der Stadtkirchenrat den Namen „Evangelische Trinitatisgemeinde“.


Handarbeitskreis

Seit gut drei Jahren treffen sich montags um 19.30 Uhr Handarbeitsbegeisterte jeden Alters. Dabei finden bei einer Tasse Tee nette Gespräche statt und manches Strick- oder Häkelproblem konnte gemeinsam gelöst werden. Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen.

Kontakt: Birgit Kühn und Diana Müller


Glück und Leid begegnen: Besuchsdienst in "Trinitatis"

Sie begegnen fremden Schicksalen, stellen sich ein auf vorurteilsfreies Zuhören, überbringen Glück- und Segenswünsche, sind hochgeschätzte Botschafter für Menschen, denen aufgrund ihrer Gebrechlichkeit die Teilhabe am allgemeinen Leben nicht mehr so leicht fällt, lernen jedesmal für sich selbst ein Stückchen dazu – die Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstes der Trinitatisgemeinde Aue. Besuche gehören zu den frühesten Tätigkeiten seit es so etwas wie christliche Gemeinden überhaupt gibt. In Aue kennen sich viele Menschen aus langer Verbundenheit. Es ziehen aber auch Menschen hierher in eine für sie neue Umgebung. Da kann ein Besuch ein guter Anknüpfungspunkt sein. Um das möglich zu machen, würde sich die Gruppe in „Trinitatis“ über Verstärkung freuen.

Pfarrerin Busch-Wagner ist gern bereit, eine Schnupperphase zu begleiten, an deren Ende man natürlich selbst entscheidet, ob und in welchem Umfang man mitwirken möchte. Wenn Besuche zu machen möglicherweise etwas für Sie wäre, melden Sie sich doch im Pfarramt bei Veronika Lutz oder bei Pfarrerin Kira Busch-Wagner, Memelerster. 36, Tel.: 41 25 6, oder Kira.Busch-Wagner@kbz.ekiba.de


Neue Kindergruppe

Wir starten in diesem Jahr mit einer neuen Spiel- und Bastelgruppe in unserer Gemeinde und laden DICH dazu herzlich ein!!! DU bist zwischen 6 und 13 Jahre alt und hast Lust, DICH mit Freunden und Gleichgesinnten einmal im Monat donnerstags um 16.45 Uhr – also um „Viertel-Vor-Fünf“ – zu Spiel und Spaß zu treffen? Dann bist DU genau richtig bei uns!!! Komm gerne vorbei, wir freuen uns auf DICH!!!

Auch, wenn Du zu Beginn im Februar noch nicht dabei sein konntest, komm einfach zu den nächsten Treffen. Diese sind zunächst am 9. März, 6. April, 4. Mai und 1. Juni.

Ansprechpartnerin aus unserem Ältestenkreis sind Diana Müller und ihre Tochter Sina Müller! 


Jahreslosung 2019

Gott spricht:

Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34,15)

Jahreslosung"Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach“ dieses Sprichwort ist wohl den Meisten ein Begriff.

Wir werden dazu aufgefordert, mit jenem Gut zufrieden zu sein, welches wir bereits besitzen. Wozu die Mühe das Bessere zu erringen? Noch dazu, wenn dabei das Gute verloren gehen könnte. In unserem Aufstieg auf das Dach, die Taube zu erjagen, liegt beständig die Möglichkeit zu fallen, somit mehr zu verlieren als nur Spatz oder Taube.

Zudem: Was hält die Taube davon ab sich meinen Händen zu entziehen und in Richtung der Sonne zu entschwinden? Es scheint also vernünftig nicht nach dem Großen zu jagen, sondern sich das Kleine zu erhalten. Für jenen, der sein Vertrauen auf sich selbst und seine Leistungen setzt, sei dies auch weiterhin anzuraten.

Den Gottesfürchtigen will Psalm 34 jedoch das Gegenteil raten, was nützt es einem den Spatz in der Hand zu bewahren, wenn doch mit der Hilfe Gottes die Taube zu erringen sei? Ist Gott mit uns, wer kann gegen uns sein? Der Herr bewahrt uns davor, in den letzten Dinges alles zu verlieren. Er schenkte uns das Leben und in Jesu Christi das ewige Leben. Eine unermesslich große Freiheit wurde uns von Gott geschenkt. In der Benutzung dieser Freiheit liegt die Furcht Gottes die uns Psalm 34 lehren möchte, welche nicht nur Gott zu Ehre, sondern auch uns zum Wohl und Frieden gereichen soll.

Machen wir uns also auf jenen Frieden, jenes Wohlergehen aufzuspüren, welches der Gottesfürchtige zu suchen hat.

Wir sehen einen große Sonne aufsteigen über einer grünen Ebene rechts, aus dem zwielichten Lila der schwindenden Nacht steigt ein Schwarm Vögel auf über die Wiese hinein in das lichte Blau des anbrechenden Tages. Hier überkommt die erste Irritation den Blick des Suchers. Nicht oben und unten teilen sich das Lila, der schwindenden Nachtstunden, und das Blau, des kommenden Morgens. Nein, sie teilen sich in rechts und links. Hier verlangt es die Darstellung vom Sucher zu erkennen, dass in der Suche nach dem Frieden, der anbrechende Tag und das schwindende Zweilicht nicht nacheinander, sondern nebeneinander liegen. Unser Suchen ist kein Weg von der Nacht in den Tag, sondern ein beständiges Wandeln auf dem schmalen Grat, der das Licht von den Schatten trennt. Gutes und Böses liegen oft nahe bei einander. Aber gerade im Meiden des Bösen liegt unsere Straße zum Frieden, kein leichter Weg.

Wer den Frieden sucht, dem bleibt nun aber nichts übrig als das Gute zu tun. Allzu leicht ist der Mensch dazu bereit um sich die Winzigkeit eines kleinen Guten zu bewahren das Große aus Furcht und Bequemlichkeit zu verleugnen. Hat nicht Petrus Jesus verleugnet, dreimal ehe der Hahn krähte? Und tat er das nicht, damit ihn die Fragenden in Frieden ließen? Sind wir nicht selbst oft versucht oder allzu schnell bereit etwas zu tun, dass uns nicht gefällt damit wir eben Ruhe und Frieden haben? Geben wir nicht auch so manches Mal nach, wenn uns die Auseinandersetzung nicht mehr behagt? Wir wollen uns den Spatz in der Hand bewahren soll die Taube bleiben wo sie möchte.

Dafür aber hat Gott der Vater uns nicht geschaffen, dafür hat Jesus Christus sich nicht ans Kreuz schlagen lassen und dafür hat der Heilige Geist uns nicht zu einer Kirche vereint, dass wir versuchen nur das Geringste zu bewahren. Wir sollen den Frieden, und der Psalm meint damit nicht nur Frieden sondern auch Wohlergehen und Glückseligkeit nicht einfach nur suchen, nein wir sollen ihm nachjagen.

Acht Vögel haben sich auf dem Bild in die Luft, über die grüne Ebene erhoben. Längst ist die Taube für uns vom Dach entschwunden, verkünden sie uns. Zu lange haben wir versucht den Spatz zu bewahren und dabei vergessen, dass Gott uns die Freiheit und die Fähigkeit gegeben hat nach dem Größeren und Bestem zu streben. Um seiner Gnade gerecht zu werden haben wir uns zu erheben und dem Wohl und dem Frieden nachzujagen. Für dieses Jagen und Jagen muss hier in all seiner Konsequenz verstanden werden, haben wir die grüne Ebene unserer Wohlfühlblase verlassen. Über Stock und Stein, durch alle Widrigkeiten des Lebens besteht die verpflichtende Freiheit meinem Frieden, meinem Wohlergehen nach zu jagen um es letztendlich zu erringen. Straucheln könnte ich dabei, ja sogar stürzten, aber Gott wird mich auffangen und aufrichten, sollte es nötig sein. Der Psalmbeter selbst lobt eingehend seine eigene Rettung durch Gott.

Dafür steht die Zahl der Vögel im Bild.
Am achten Tag wird ein jüdischer Junge beschnitten und wird somit Teil des Bundes mit Gott.
Acht Menschen rettete Gott durch die Arche und verhieß ihnen durch seinen Regenbogen einen neuen Bund.
Am achten Tag beginnt die neue Woche.
Acht Ecken hat ein Taufbecken.
Die Achtzahl der Vögel soll uns verheißen: „Gebt nicht auf! In allem Fehlen und Verfehlen, in all unserem Jagen nach Frieden und Wohlergehen ist Gott immer bei uns.“ Wenn wir glauben am Ende zu sein so ist er mit uns, uns aufzurichten, damit wir mit neuer Kraft wiederbeginnen können. Somit habe Mut. Suche Frieden und jage ihm nach. Gott ist mit dir.

Die oben aufgeführten Gedanken stammen von Fabio Ringwald. Das Gemälde wurde von unserem Ältesten Alexander Ringwald gestaltet.
Sie sind herzlich eingeladen, sich die Jahreslosung im Original in der Trinitatiskirche Aue anzuschauen.